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Passendes Turnierpferd fehlt

Quelkhorn: 40 Kinder Voltigieren in verschiedenen Gruppen - Von Vera Mertins

Foto zum Artikel: Passendes Turnierpferd fehlt
Die Turniergruppe, Leistungsklasse M, mit Trainerin Inka Reblitz (zweite von links) und Hannoveraner Avanti Foto: Mertins
19.08.2009 16:00:00
Quelkhorn. 
Das kontinuierliche Training hat sich ausgezahlt: Die Voltigierer des Reitervereins Fischerhude, genauer die Turniergruppe der Leistungsklasse A, wurde in dieser Saison in Lilienthal Bezirksmeister.


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Dazu muss man wissen, dass die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) die Leistungsklassen im Voltigieren im vergangenen Jahr neu eingeteilt hat. So ist das Gruppen-Voltigieren jetzt – ähnlich wie beim Reiten - in die Leistungsklassen A bis S (höchste Klasse) aufgeteilt.

"Zudem hat sich das Reglement dahingehend verändert, dass nicht allein der Schwierigkeitsgrad der Übungen im Vordergrund steht, sondern auch die Gestaltung und Ausführung“, informiert Co-Trainerin Anne-Marlen Abich. Gemanagt wird die Voltigierabteilung von Inka Reblitz, Trainerin mit C-Lizenz.

Das Voltigieren hat im Fischerhuder Verein Tradition. Doch die Zeiten, in denen die Voltigiergruppen nur als spielerische Annäherung ans Pferd gedacht waren, sind lange vorbei. "Das Voltigieren hat sich als eigene Sportart etabliert, die eigene Turniere austrägt und mit den Reitern im Verein eigentlich gar nicht mehr so viel zu tun hat“, erklärt RV-Vorsitzende Annegret Noltenius. Etwa 40 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren Voltigieren in den verschiedenen Gruppen.

"Ich finde das Voltigieren interessanter als reiten, weil man so viele unterschiedliche Sachen machen kann“, sagt Rahel Kreuser. Die 17-Jährige trainiert in der Turniergruppe, Leistungsklasse M. "Besonders ist auch, dass unterschiedliche Altersgruppen ein Team bilden und die Kleinen von den Großen lernen“, ergänzt Anne-Marlen Abich.

Voltigieren heißt, turnerisch-gymnastische Übungen auf dem Pferd auszuführen. Das perfekte Zusammenwirken von Pferd, Longenführer und Voltigierer bildet die Grundvoraussetzung für den Erfolg. Ohne ein geeigentes Pferd geht da gar nichts und das muss vielen Ansprüchen gerecht werden. Es sollte ein ausgeglichenes und ruhiges Wesen haben, einen schönen runden, gleichmäßigen Galopp, kinderlieb sein und auch die Größe muss stimmen. "So etwas zu finden, ist nicht einfach“, weiß Inka Reblitz, denn der Fischerhuder Reiterverein ist gerade auf der Suche nach einem neuen Voltigierpferd. "Wir haben Angebote, die in der engeren Auswahl sind, aber das ganz richtige war noch nicht dabei.“ Erschwerend kommt hinzu, dass das Vereinsbudget begrenzt ist, so dass die Wahl voraussichtlich auf ein jüngeres Pferd fallen wird, das gute Voraussetzungen mitbringt, aber zunächst weiter ausgebildet werden muss.

Derzeit stehen den Voltigierern zwei Pferde zur Verfügung. Das Dilemma: Der vereinseigene zwölfjährige Hannoveraner-Wallach Gaurin ist gesundheitsbedingt seit einigen Wochen und auch zukünftig nicht mehr fürs Turnier einsetzbar. Diesen Umstand bedauert ganz besonders die Turniergruppe der Leistungsklasse M, denn ohne Gaurin konnten die Mädchen in dieser Saison noch an keinem Turnier teilnehmen.

Zweites Pferd ist der neunjährige Hannoveraner-Wallach Avanti. Besitzerin Judy Eule aus Vorwerk stellt ihn der Voltigierabteilung für die Übungseinheiten zur Verfügung. © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG

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