Diplom-Psychologe Lutz Niehardt, Hassendorf
Begutachtung der Fahreignung; MPU - Medizinisch-Psychologische Untersu mehr ...
900 Euro gespendet
Burfeind und Busch trotz wenig Resonanz erfolgreich
Melanie Busch und Saskia Burfeind organisierten ein Konzert gegen Rechts für den guten Zweck. 900 Euro konnten jetzt an die Organisation "Kein Bock auf Nazis“ gespendet werden
Sittensen. (ks). Melanie Busch und Saskia Burfeind aus der Börde Sittensen setzten sich mit ihrem Konzert "No go Racism – Kein Platz für Rassenhass“ in Groß Meckelsen für einen guten Zweck ein. Einen Monat nach der Veranstaltung ist nun klar: Nachdem alle Rechnungen bezahlt wurden, sind 900 Euro übrig geblieben, die bereits an die Organisation "Kein Bock auf Nazis“ überwiesen wurden. Die Gruppe erstellt kostenloses Informationsmaterial und ist auf Spenden angewiesen.
Rund 150 Besucher, teilweise auch aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, waren zum Feiern gekommen. Regionale Bands sorgten für Festival-Stimmung, denn auch das Wetter spielte mit. "Dass einige so weit für unser Konzert gereist sind, hat uns sehr beeindruckt und gefreut“, sagen die Organisatorinnen. Zwischenfälle gab es laut Busch und Burfeind nicht.
Die beiden Mädchen hatten zwar mit mehr Besuchern gerechnet, doch diejenigen, die da waren, hätten echt Stimmung gemacht. "Ich bin beeindruckt. Dies ist das erste Konzert, auf dem ich war, wo mehr Leute vor der Bühne standen als vorm Tresen“, resümierte Tomas Köhler, Chef für Technik und Bühne. "Wir haben viel positives Feedback bekommen“, freuen sich die beiden Mädchen. "Ein großes Dankeschön möchten wir an die Gemeinde Sittensen richten, denn sie hat uns die Kosten für die Feuerwehr erlassen. Ebenfalls Danke sagen wir den Sanitätern vom Deutschen Roten Kreuz, die dort den ganzen Abend kostenfrei zur Verfügung standen. Ohne die Unterstützung aller Sponsoren, Helfer, Bands und Besucher wäre das Konzert nicht möglich gewesen.“
Die übrig gebliebenen Zeitungen der Organisation "Kein Bock auf Nazis“ haben Busch und Burfeind bereits größtenteils an die Sittenser Schule weitergegeben. Dort sollen sie an die Jungen und Mädchen verteilt werden, "Wir hoffen, dass mit unserer Hilfe nun neue DVDs gegen Rechtsextremismus produziert werden können.“ © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG












