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Mehr Wasser als gewollt
Spiel ohne Grenzen musste abgebrochen werden
Spiel ohne Grenzen in Otterstedt. Zwölf Teams traten gegeneinander an. Die Fußballdamen machten beim Tonnenlaufen eine gute Figur
Foto: Mertins
Foto: Mertins
Otterstedt. (vm). Es hat Tradition, dass der TSV Otterstedt im Mai zum Sommerfest mit dem legendären Spiel ohne Grenzen einlädt. Kürzlich war es wieder soweit.
Das Austüfteln der Spiele, immer wieder ein Höhepunkt, oblag diesmal der Tischtennis-Abteilung. Die hatte keine Mühen gescheut und fünf Spielstationen aufgebaut. Zwölf Teams gingen an den Start, um sich im sportlich-humorvollen Wettkampf zu messen. Beim Tonnenlaufen schien noch die Sonne, beim zweiten Spiel fing es bereits an zu tröpfeln. Hier musste Wasser in einer Regenrinne über einen Parcours befördert werden. Dass dann auch eimerweise Wasser von oben kam, hatten die Veranstalter nicht eingeplant.
In kürzester Zeit stand so viel Wasser auf dem Rasen, dass die Akteure nur noch rutschten. Um Unfälle zu vermeiden, entschieden die Veranstalter, die Spiele abzubrechen.
Statt langer Gesichter und großer Enttäuschung gab es eine rauschende Party im Festzelt. Man muss die Feste eben feiern wie sie fallen.
TSV-Vorsitzender Horst Hofmann und Klaus Diem hatten die Spiele moderiert und nahmen nun auch die Ehrung der Sieger vor. Nach zwei Spielen hatten die "Puffnucken“, (ein Freundeskreis von jungen Otterstedtern) die Nase vorn. Das Ergebnis war an diesem Tag aber nur zweitrangig. © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG












