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Ohne weitere Ein- und Ausfahrten
Rat Tiste fasst Satzungsbeschluss für B-Plan Verlängerung Heiddornweg
Tiste. (mey). Der Rat der Gemeinde Tiste tagte mitten in den Sommerferien. Hauptgrund: der Bebauungsplan Verlängerung Heiddornweg. Das Gremium hatte die Aufgabe, die eingegangenen Stellungnahmen abzuwägen und den Satzungsbeschluss zu fassen. Wie Bürgermeister Jürgen Otten erläuterte, geht es darum, den Bau der Umgehungsstraße Heiddornweg für Sittensen voranzutreiben.
Träger der Maßnahme ist die Gemeinde Sittensen, betroffen sind aber auch Flächen auf Tister Gebiet. "Wir wollen der Gemeinde Sittensen bei der weiteren Planung keine Steine in den Weg legen, daher auch der kurzfristig anberaumte Sitzungstermin", erklärte Otten.
So ging es auch nur um geringfügige Detailänderungen, die im B-Plan festgeschrieben werden sollen. Nämlich: keine zusätzlichen Ein- und Ausfahrten entlang der Landesstraße 142. Der Beschluss erging einstimmig.
Ebenso zügig und einmütig sprach sich der Rat für die Erneuerung des Pachtvertrages zwischen der Gemeinde und dem Sportfischerverein Sittensen bis 2017 aus. Über die Modalitäten sei man mit dem Vereinsvorsitzenden Jens-Peter Frank schnell übereingekommen, so Otten. Übereinstimmend lobte das Gremium den Einsatz der Sportfischer: "Sie halten die Oste gewissenhaft sauber und geben sich mit der Hege viel Mühe".
Eine kurze Diskussion entbrannte im Rahmen der öffentlichen Fragestunde über den Zustand der Oste. Denn im Rahmen des Gewässer-Ent-wicklungsplanes wurde festgestellt, dass der Fluss im Bereich zwischen Burgsittensen und Sittensen als kritisch belastet gilt (Gewässergüteklasse III). Dies bereitet einigen Bürgern Sorge. Der Bürgermeister teilte mit, dass ein Fachmann eingeladen werden soll, um Auskunft zu dem Problem zu geben. "Wir nehmen das durchaus ernst", betonte Otten. Auch im Abwasserausschuss der Samtgemeinde solle der Punkt noch näher erörtert werden, erklärte stellvertretender Samtgemeindedirektor Stefan Tiemann. © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG












