Regina Schliecker Immobilienmaklerin, Sauensiek
Bauernhäuser; Bauernhöfe / Resthöfe; Einfamilienhäuser; Fachwerkhäuser mehr ...
Regenwetter verzögert Futterernte
Wachstum der Gräser geringer als sonst
Landkreise. Bei der Futterernte kommen die Bauern nicht aus den Startlöchern. Obwohl die Siloreife der Wiesen auf den meisten Standorten jetzt erreicht ist, setzt die unbeständige Witterung äußerst schwierige Rahmenbedingungen für die Silierung. Der erste Grünlandschnitt hat deshalb nach einer Umfrage des Landvolks bisher erst auf wenigen Flächen begonnen.
Auch für die Silierung muss das Gras nach dem Mähen einen Tag lang angewelkt werden, bevor es in die Silos gefahren werden kann. Erstes gemähtes Gras ist jedoch bereits im Schwad eingeregnet und liefert deshalb eine schlechtere Qualität. Zudem sind vor allem im Norden des Landes nach den ergiebigen Regenfällen seit Anfang Mai viele Wiesen für die Erntemaschinen zurzeit nicht mehr befahrbar und müssen erst wieder abtrocknen.
Unterdurchschnittlich fallen bisher auch die Erträge aus. Bei zunächst kaltem und zu trockenem Wetter Ende April und anschließend weiterhin kaltem, aber zu nassem Wetter war das Wachstum der Gräser geringer als sonst. Auch sind die Zuckergehalte im Gras wegen der geringen Sonneneinstrahlung sehr niedrig, dies wirkt sich ungünstig auf die Siliereigenschaften und damit die Futterqualität aus. Die Bauern warten jetzt dringend auf einen Wetterumschwung, um das Futter einfahren zu können. Wegen der ungünstigen Wachstumsbedingungen altern die Gräser derzeit allerdings auch langsamer als sonst, so dass die Qualitätseinbußen vorerst noch nicht so hoch sind. © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG












