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Lauenbrück: Wildpark heißt jetzt Landpark - Neues Konzept, Umbau geplant
Lauenbrück. (ivr). Die Familie von Schiller gründete 1969 den Wildpark in Lauenbrück, der sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Landschaftspark entwickelt hat. Zum 35-jährigen Bestehen wurde den Betreibern kürzlich ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Die Scharnow-Stiftung übernahm zum Jahresbeginn die Trägerschaft - nun soll ein naturnaher, barrierefreier Park mit Gärten, Tieren und sinnesfördernden Spielangeboten entstehen.
Im ehemaligen Wildpark Lauenbrück wird nach einem im Sinne des 1985 verstorbenen Bremer Reiseunternehmers Willi Scharnow erstellten Konzeptes baldmöglichst artgeschützten Tieren ein neues Zuhause und Menschen mit und ohne Behinderung ein wenig Erholung geboten.
Katharine und Friedrich-Michael von Schiller werden künftig besonderen Wert auf die Aufzucht von alten Bauernhoftierrassen legen. Auerochsen, pommersche Skudden, weiße hornlose Heidschnucken, niederländische Zwartbless-Schafe und viele andere Tiere, die einst bäuerliche und ländliche Kultur prägten und heute auf der so genannten "roten Liste der bedrohten Nutztierrassen" stehen, sollen bald zum alltäglichen Bild des Parks gehören.
Auf der Anlage wird zudem ein Park der Sinne entstehen, der auch für Sehbehinderte und Blinde erlebbar ist. Hierfür wird beispielsweise ein spezieller Abschnitt mit einem taktilen Leitsystem und akustischen Signalen ausgestattet.
Erste kleinere Umgestaltungsmaßnahmen haben bereits begonnen, das Gelände wird arrondiert. Im Herbst sollen zudem erste historisch gewachsene Obstgehölze gepflanzt werden. "Wir werden in den kommenden ein, zwei Jahren die Infrastruktur weitgehend verändern, es werden neue Gebäude und gärtnerisch anspruchsvolle Ecken entstehen", erzählt das Ehepaar. Insgesamt sind Investitionen im siebenstelligen Bereich vorgesehen.
Bis es soweit ist, bleibt vorerst alles wie gehabt: Der Park ist ganzjährig und täglich geöffnet, die Eintrittspreise werden nicht erhöht. Weitere Informationen gibt es auch unter www.landpark.de. © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG












